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Auf die richtige Wundversorgung kommt es an

Wenn im Frühling die Sachen kürzer und luftiger werden, nimmt vor allem bei Kindern die Gefahr der Verletzungen wieder zu. Nicht nur dass die Kleidung weniger schützt, sind die meisten Kinder nun auf den Spielplätzen auch wieder viel aktiver. Aufgeschlagene Knie und abgeschürfte Ellbogen sind natürlich schmerzhaft aber kein größeres Problem, wenn die Eltern wissen, was  zu tun ist.
Auf die richtige Wundversorgung kommt es an. Bei Stürzen auf rauen Untergründen entstehen sehr häufig Schürfwunden. Dabei wird die oberste Hautschicht und die darunter liegenden kleinen Blutgefäße verletzt. Hierbei ist es wichtig die Wunde gleich ordentlich zu reinigen, um zu verhindern, dass erst Bakterien in das Gewebe eindringen.
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Dazu sollten Fremdkörper, wie kleine Steinchen möglichst mit einer Pinzette entfernt werden. Danach empfiehlt es sich mittels eines Desinfektionssprays die Wunde zu desinfizieren, bevor ein Pflaster drauf kommt. Bei größeren Schürfwunden sollte eine Wundkompresse oder Mullbinde zum Einsatz kommen. Atmungsaktive Sprühverbände oder sterile Salbenkompressen verhindern bei nässenden Wunden, dass diese mit dem Verband verkleben. Dies wäre nicht so angenehm, denn dann reist die Wunde beim Verbandswechsel auf und das ist meist sehr schmerzhaft.
Während Schürfwunden meist keiner Vorstellung beim Arzt bedürfen, sieht das bei Platzwunden schon anders aus. Diese passieren bei der Einwirkung von Gewalt nahe des Knochens. Meist fehlt es an diesen Stellen an Muskulatur und Fettgewebe, welche den Schlag mindern können. Mit einer Kompresse und Binde sollte die Wunde erstversorgt und danach ein Arzt aufgesucht werden.
Dieser kann entscheiden, ob die Wund genäht werden muss. Außerdem kann er die Wundränder vor dem Nähen ausschneiden, was eine Narbenbildung verringern kann. Vor allem im Gesichtsbereich ist dies natürlich ratsam.
Und dann wären noch die Schnittwunden, die sich sehr häufig beim Spielen am Strand geholt werden. Einmal nicht aufgepasst und schon steckt eine Glasscherbe im Fuß oder Finger. Bei Schnittwunden ist das Gewebe durchtrennt, was zu längerem Bluten führt. Das ist aber auch gar nicht so schlecht, denn das Blut reinigt die Wunde gleichzeitig. Deshalb sollten die Wunden auch kurz bluten gelassen werden. Danach werden die Schnittränder aneinandergedrückt und mit einem Pflaster oder Verband quer zur Schnittwunde versorgt.
Ein Druckverband wird nötig, wenn der Schnitt tiefer ist. Als Grundregel gilt: Hört die Wunde nach ca. 5 Minuten nicht auf zu bluten oder wird es nicht merklich weniger, dann geht es zum Arzt. Das gilt auch, wenn Taubheit oder eingeschränkte Bewegungsfreiheit hinzukommen. Es könnten unter Umständen Nerven und Sehnen durchtrennt worden sein.
Wer nun noch Fragen zur richtigen Wundversorgung hat und gerne wissen möchte, was alles in den Sanitätskasten gehört, der kann zwischen dem 18. April und  29. Mai in der Elisabeth Apotheke auf der Leipziger Straße vorbeikommen und sich im Rahmen unserer Wundversorgungs-Aktion dazu beraten lassen.
Ein neues Geschichtenbuch „Einfach heldenhaft“ gibt’s dabei gratis, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Traubenzucker, Pflaster und ein kleines Geschenk nach einem Sturz oft Wunder wirken.
 
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