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Weihnachtszeit – Wie viel Zucker ist gesund?

Kaum ein anderer Anlass im Jahr verleitet so sehr Süßes zu naschen, wie zur Weihnachtszeit. Selbstgebackenen Plätzchen, Lebkuchen, Stollen und jede Menge Schokolade in Form von Weihnachtsmännern und Christbaumkugeln verleiten nahezu jeden auch noch so gesundheitsbewussten Verbraucher dazu mehr Süßes zu essen als sonst. Und das wäre ja auch gar nicht so schlimm, manch einer kann der zwangsläufig folgenden Gewichtszunahme sogar durch mehr Bewegung und Sport entgegen wirken. Doch Vorsicht, zu viel des Guten macht eben nicht nur fett sondern auch krank.
Es ist in erster Linie der Zucker, welcher so gefährlich für den menschlichen Körper ist. Die Liste der möglichen Krankheiten bzw. Beschwerden, die mit dem Konsum von Zucker einhergehen können, ist sehr lang. Von unerklärlicher Müdigkeit, Antriebs- und Energielosigkeit, Depressionen, Angstzuständen, Magen- und Darmproblemen bis hin zu Durchfall und Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche - es gibt wenig Gutes vom Zucker zu berichten. Zudem macht der übermäßige Konsum von Zucker auch noch anfällig für Infektionskrankheiten.
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Ein Grund liegt im starken Anstieg des Insulinspiegels nach dem Verzehr von Zucker und anderen süssschmeckenden Kohlenhydraten. Ständiger Genuss von Süßem führt also zu einem ständig erhöhten Insulinspiegel, und dass dies nicht gesund für den Körper ist, sollte jedem klar sein. Doch das Insulin setzt auch etwas eigentlich Gutes frei. Das sogenannte Serotonin. Das ist ein Glückshormon und wird bei vielen Menschen eben leider zum Problem.
Denn sie belohnen sich nun ständig mit einer „kleinen Süßigkeit“. Dabei ist die Grenze, wo Zucker noch glücklich macht, längst definiert. Sie liegt bei ca. 2,5 Esslöffen = 30 Gramm reinen Kohlehydraten. Alles was darüber liegt, macht nicht glücklicher sondern nur krank.
Übersetzt heißt das, natürlich darf man Weihnachten auch Süßes naschen und grundsätzlich macht es auch nicht krank sondern glücklich. Aber wie bei allen Sachen ist die Menge eben entscheidend und da wird es bei den meisten Menschen schon deshalb problematisch, weil unsere industrielle Ernährung kaum noch ohne Zucker und einfachen Kohlehydraten auskommt.
Zucker findet man überall und vor allem reichlich, viel zu reichlich.
Ein Beispiel gefällig? Wer sich die Mühe macht mal die Nährwertangaben genauer unter die Lupe zu nehmen, der findet da in einem Becher Fruchtjogurt vom Discounter mit 125g Inhalt  um die 15g Kohlehydrate. Davon sind 14,3 Gramm Zucker!
Zum Vergleich: 1 Stück Würfelzucker wiegt ca. 3 Gramm. In diesem kleinen Jogurtbecher stecken also fast 5 Stück davon!
Wer also denkt, mit dem Genuss eines so kleinen Becherchens eventuell sogar noch etwas für die Gesundheit zu tun, liegt meist völlig unwissend weit davon entfernt. Wer würde denn freiwillig und völlig bewusst am Abend mal 5 Stück Zucker naschen?
Und wie viel Zucker ist eigentlich in den weihnachtlichen Süßigkeiten?
Ohne das genau zu ergründen, ist die Antwort einfach. Auf jeden Fall zu viel. Doch was wäre denn Weihnachten ohne Christstollen und selbstgebackenen Keksen?
Man kann jedoch auch auf den Zuckerkonsum ein bisschen achten, wenn man um das Problem weiß. Dazu gilt es aber die Nährwertangaben zu beachten, um vor allem den versteckten und völlig unnötigen Zuckerkonsum einzuschränken.
Wer sich aus frischen Obst und Naturjogurt einen Fruchtjogurt selber zusammengerührt hätte, der wäre wahrscheinlich mit dem reinen Fruchtzucker des Obstes ausgekommen, welches schlimmstenfalls vielleicht nur einem Stück Würfelzucker entsprochen hätte. (Eine normale Portion Erdbeeren hat ungefähr 4g Fruchtzucker)
Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn viele Hersteller werben heute damit, dass in ihren Lebensmitteln kein Zucker in Form von Kritallzucker drin ist. Stattdesen wird sich der Fruktose, des Frucktzuckers bedient. Doch auch der ist in diesen Mengen nicht wirklich gesünder als Kristallzucker!
Über das Thema  Zucker könnte man ganze Romane schreiben. Es gibt keinen verbindlichen Ratschlag, außer den, Zucker zu meiden. Dass dies gerade in der Weihnachtszeit wohl eher mit einer abwinkenden Handbewegung abgetan wird, ist auch klar.
Deshalb ist der einzige vernünftige Ratschlag, die Vernunft. Wer sich im Klaren ist, was und  wieviel er davon isst, kann seinem Drang nach Süßen am ehesten kontrollieren.
 
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