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Wasser im Ohr? So geht es raus!

Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als sich bei der Sommerhitze durch einen Sprung in den Pool oder See abzukühlen. Das Badevergnügen kann leider aber auch unangenehme Folgen haben. Eine davon ist Wasser in den Ohren. Wem dies passiert, der hört plötzlich so, als hätte er einen Wattebausch im Ohr stecken.
Dies ist natürlich lästig und stört. Der Grund ist Wasser vor dem Trommelfeld, welches sich nicht mehr richtig bewegen kann. Wenn es ganz dumm läuft, ist auch noch das sogenannte Ohrenschmalz im Weg und quillt durch das Wasser auf. „Dann bleibt meist nur noch der Gang zum HNO-Arzt“, rät Apothekerin Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke in Dresden Trachau. In den meisten Fällen geht das Wasser aber in den nächsten Minuten wieder von alleine aus dem Ohr. Unter Umständen bleibt das Wattebausch-Gefühl jedoch über Stunden oder gar Tage bestehen.
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Betroffene können natürlich ein wenig nachhelfen das Wasser herauszubekommen.Tipps und Tricks gibt es da so einige, doch nicht alle sind wirklich ratsam. Während herum springen und Kopf schütteln in den meisten Fällen ausreicht und harmlos ist, gibt es auch Dinge, die auf gar keinem Fall gemacht werden sollten. Dazu gehört das Wattestäbchen. Die Ohrenärzte können tatsächlich ein Lied davon singen. Gerade in der Sommerzeit häufen sich wieder die Fälle mit Patienten, welche trotz aller Warnhinweise im Internet per Wattestäbchen versucht haben das Wasser aus dem Ohr zu bekommen. Dabei wird dann häufig das Trommelfell oder der Gehörhgang verletzt und der Betroffene blutet aus dem Ohr. Doch es bleibt leider nicht einmal beim Wattestäbchen. Sogar Kugelschreiberminen und Büroklammern werden benutzt, um irgendwie in das Ohr zu gelangen.
„Wattestäbchen oder ähnliche Gegenstände sollten niemals dafür benutzt werden“, weiß Frau Kleine-Natrop. „Damit kann sehr schnell das Trommelfell oder der Gehörgang verletzt werden.“
Ein wirklich guter Tipp ist es dagegen, dass Ohr nach oben/hinten zu ziehen und mit einem warmen Föhn hinein zu pusten. Doch Vorsicht! Ist der Föhn zu nahe am Ohr, können Verbrennungen die Folge sein. Es empfiehlt sich mindestens 30cm Abstand zum Ohr zu wahren. Durch diese Methode wird das Ohr hoffentlich trocken gelegt und das dumpfe Gefühl unter einer Taucherglocke gefangen zu sein, hört auf.
Wenn nichts hilft und das Gefühl über mehrere Tage anhält, sollten Betroffene jedoch wirklich zum Arzt gehen.
Doch man kann dem Wasser im Ohr auch vorbeugen. „Mit speziellen Ohrstöpseln kommt gar kein Wasser erst in den Gehörgang. Das erspart nicht nur das unangenehmen Gefühl danach, sondern ist gleichzeitig auch ein Schutz vor Infektionen“, so die Apothekerin.
Diese können nämlich durch das Eindringen des Wassers durchaus entstehen. Dies kommt auf die Qualität des Badewassers an, welche sich natürlich vom gepflegten Pool zu Hause zum Badeteich im Urlaub unterscheiden kann. Zudem bringen wechselnde Wasserqualitäten das gesamte Milieu im Ohr durcheinander. Deshalb ist dies gerade im Urlaub zu beachten, wo schnell mal im Pool und anschließend wieder im salzigen Meerwasser gebadet wird.
Die kleinen Ohrstöpsel gibt es in der Elisabeth Apotheke Dresden Trachau zu kaufen und kosten ca. 7,00 Euro pro Paar. Es gibt sie in 2 Größen für Erwachsene und Kinder.
Eine kleine Investition in den Badeurlaub, die viel Ärger ersparen kann.

 
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