Warzen - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

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Was hilft gegen Warzen?
 
Ungefährlich aber lästig und hartnäckig kommt die Warze wie aus dem Nichts daher. Niemand kann sich wirklich dagegen schützen und vor allem Kinder und Jugendliche sind häufig davon betroffen. Warzen sind ansteckend. Es reicht also schon barfuß durchs Schwimmbad oder die Umkleidekabine beim Sportunterricht zu laufen und schon sind die Erreger der kleinen, runden Plagegeister an den Füßen. Doch sie machen vor keinem Körperteil halt. Auch an den Händen und im Gesicht können sie schnell entstehen.
 
Sie werden durch Viren übertragen. Meistens sind die Erreger die sogenannten humanen Papillomviren (HPV). Davon gibt es allerdings wiederum mehr als 100 verschiedene Typen. Dazu gibt es noch die sehr häufig auftretenden Dellwarzen, die eigentlich aus medizinischer Sich gar keine Warzen sind. Auch sie sind gutartig, doch die Erreger stammen von den Pockenviren ab. Vom Zeitpunkt der Ansteckung mit diesen Viren und dem Auftreten der Warzen können Wochen, sogar Monate vergehen.
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Niemand weiß also mehr, wann und wo er sich die Warze eingefangen hat. Meistens sind es aber warme und feuchte Umgebungen, in welchen die Ansteckungsgefahr lauert. Neben den schon genannten Schwimmbädern und Umkleidekabinen tummeln sich die Erreger auch in Schuhen und Strümpfen. Die Dellwarzen, welche besonders ansteckend sind, werden häufig  durch zu engen Kontakt in der Familie übertragen, wenn beispielsweise Handtücher gemeinsam benutzt werden oder durch Geschwisterkinder, welche schnell mal die Hausschuhe des anderen anziehen.
Dass viele Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren Warzen bekommen, ist aber nicht nur mit der erhöhten Ansteckungsgefahr zu erklären. Das Immunsystem kennt die Viren noch nicht und wird sich erst mit der ersten Infektion, also der allerersten Warze, damit beschäftigen und anfangen die Erreger zu bekämpfen. Daher gehen in ganz vielen Fällen die Warzen auch innerhalb eines Jahres ganz von alleine wieder weg. Doch eben nicht immer. Und dann sollten Betroffene spätestens etwas dagegen tun. Meistens stört die Warze ohnehin beim Laufen oder sieht einfach unschön aus, so dass viel eher Handlungsbedarf besteht. Ist die Warze an den Händen besteht mit jedem Händedruck die Möglichkeit andere Menschen zu infizieren. Da die Inkubationszeit eben Wochen bzw. Monate dauern kann, besteht auch die Gefahr, dass Betroffene immer wieder neue Warzen an anderen Stellen bekommen, weil die erste Warze zu spät behandelt wurde. 
Ein Besuch beim Hautarzt ist ratsam, aber es gibt auch gut wirkende Mittel rezeptfrei in der Apotheke.
Was wirklich hilft, kommt immer auch ein bisschen auf die Warze an. Es gibt Warzenplaster und Tinkturen mit verschiedenen Wirkstoffen.
Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke Dresden-Trachau, welche selber Kinder hat und das Problem kennt,  empfiehlt daher den Vereiser. „Die Vereiser wirken schneller und sind aus meiner Sicht einfacher anzuwenden.“
Auf keinem Fall sollte selber irgendwie an der Warze rumgekratzt werden. Das macht die Sache nur noch schlimmer und erhöht die weitere Ansteckung. Bei den Behandlungen sollte auch immer die umliegende Haut von den teilweise doch aggressiven Mitteln geschützt werden. Stellt sich nach einer Weile kein Behandlungserfolg ein, ist er Arztbesuch zwingend notwendig. Der Hautarzt hat noch andere Möglichkeiten. So kann die Warze klassisch ausgeschält oder heute sogar mit einem Laser entfernt werden.
Doch bei aller Ansteckungsgefahr lässt sich ein klein wenig auch vorbeugen. So sollten immer Badeschuhe im Schwimmbad getragen werden, die Füße können nach dem Besuch desinfiziert und die Hände gründlich gewaschen werden. Auf keinem Fall sollten Handtücher gemeinsam benutzt werden. Damit sind die größten Ansteckungsgefahren schon eliminiert, was leider nicht heißt, dass man nun keine Warze bekommt. 
 
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