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Macht die Klimaanlage wirklich krank?

Jeden Sommer aufs Neue gibt es die Diskussion über die Klimaanlagen. Während einige Menschen sich bei der großen Hitze kaum etwas besseres vorstellen können, verteufeln andere die künstlichen Kaltmacher wie das Weihwasser. Klimaanlagen machen krank, so glauben viele Menschen. Doch wieso soll eine Klimaanlage denn krank machen? 
Viele denken die Anlagen seien eine Brutstätte für Keime, Viren und Bakterien, welche sich dann durch die kalte Luft verbreiten und so Mensch für Mensch anstecken. Manche Menschen trauen sich daher nicht in klimatisierte Räume. Doch dies ist Unsinn. Zumindest wenn die Klimaanlage ordentlich gewartet ist. In schlecht gewarteten Anlagen könnte dies natürlich vorkommen. Das gilt insbesondere auch für Menschen, die den regelmäßigen Tausch des Filters in Ihrem Auto nicht beachten. Der Filter ist nämlich verantwortlich, dass eben keine Keime in der Luft verteilt werden.
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Deshalb muss auch eigentlich davor niemand Angst haben, denn insbesondere Klimaanlagen in großen Einkaufscentern, Büroräumen und Flugzeugen sollten natürlich regelmäßig gewartet sein.
Aber warum werden dann trotzdem so viele Menschen nach dem Aufenthalt in klimatisierten Räumen krank? Die kalte Zugluft wird oft als Grund genannt. Doch das Zugluft krank macht, ist auch wieder nur so ein besonders in Deutschland verbreitetes Vorurteil. Nirgendwo anders herrscht soviel Angst vor Zugluft als hierzulande. Natürlich sollte eine Klimaanlage nicht bis zum Äußersten ausgereizt werden. Wenn die Anlage so kühl gestellt ist,dass Menschen anfangen zu frieren, ist es auch kein Wunder, wenn demnächst eine Erkältung im Anmarsch ist. Doch daran ist ja nicht die Klimaanlage schuld. Ist der Unterschied zwischen Außentemperatur und dem klimatisierten Raum zu groß, belastet dies unnötig den menschlichen Kreislauf. Ca. 22 Grad Celsius gelten als optimal.
Ein Grund der jedoch nicht von der Hand zu weißen ist, wäre die trockene Luft. Aus den Lüftungsschlitzen der Klimaanlage kommt nämlich nicht nur kühlere sondern eben auch viel trockenere Luft, als die Anlage angesaugt hat. Dies ist physikalisch begründet, da kalte Luft viel weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann.
„Dies kann das Austrocknen der Nasenschleimhäute begünstigen“, weiß Apothekerin Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke in Dresden Trachau. Gegen die trockenen Nasenschleimhäute lässt sich jedoch vorbeugen. „Mit einem Nasenspray zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut, kann man dem etwas entgegenwirken“, rät die Apothekerin. Ähnlich wie die trockene Heizungsluft im Winter sorgt also die Klimaanlage für die perfekten Bedingungen für Viren auf der Nasenschleimhaut.
Kommt man dann tatsächlich über die Türklinken, Einkaufswagen oder das obligatorische Händeschütteln etc. mit einem Virus in Kontakt, ist die Sommererkältung schnell da.
Zudem passen im Sommer die meisten Menschen auch auf solche Viren-Übertragungswege einfach weniger auf. Während dies im Winter bewusst ist und regelmäßig Hände gewaschen werden, rechnet im Sommer kaum einer mit den Erkältungsviren. Doch die lauern eben auch im Hochsommer an jeder Ecke.

Fazit: Die Klimaanlage macht nicht krank, höchstens der falsche Umgang mit dieser. Angst vor Klimaanlagen braucht aber wirklich niemand zu haben.

 
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