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So können Sie einer Erkältung vorbeugen
 
Herbstzeit ist Erkältungszeit. Doch auch wenn es jetzt wieder feucht, regnerisch und kalt wird, kann man durchaus auch selber vorbeugen, um in diesem Jahr keine Erkältung zu bekommen. Wer sich an ein paar einfache Regeln hält, hat zwar auch keine 100%ige Sicherheit nicht letztlich irgendwo doch angesteckt zu werden, aber das Risiko wird um ein Vielfaches geringer.
Erkältungsviren übertragen sich rasend schnell von Mensch zu Mensch. Während inzwischen wohl jeder halbwegs gut erzogene Erwachsene weiß, dass er beim Niesen und Husten die Hand oder Armbeuge vor den Mund halten sollte, lauern aber an vielen ungeahnten Ecken die Ansteckungs-gefahren. Die schlimmste ist dabei der Handschlag. Laut WHO werden tatsächlich 80% aller Infektionskrankheiten durch den Kontakt der Hände weitergereicht.
 
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Leider lässt sich die Höflichkeitsgeste nicht so ohne weiteres umgehen. Freunde und Bekannte haben da sicherlich gerade in der Erkältungszeit Verständnis, aber im Berufsleben dem Geschäftspartner oder Chef nicht die Hand zu reichen, könnte durchaus weitreichendere Folgen als eine Erkältung haben.
Wer da allerdings nicht drum herum kommt, sollte regelmäßig die Hände gründlich waschen. Zudem empfiehlt es sich mit Desinfektionstüchern oder dafür geeigneten Cremes die Hände in regelmäßigen Abständen zu desinfizieren.
Der Grund ist sehr einfach. Menschen greifen sich ständig unbewusst an Augen, Nase und Mund. Selber merkt man das kaum. Dadurch kommen die Hände mit den Viren in Kontakt und übertragen sie weiter.
Alles was Menschenhände anfassen, ist in der Erkältungszeit gefährlich. So können zum Beispiel Türklinken und Einkaufswagen die reinsten Virenschleudern werden.  Auch hier kann schnell mit einem einfachen Desinfektionstuch, welche in jeder Apotheke oder Drogeriemarkt erhältlich sein sollten, der Griff des Einkaufswagens mal kurz abgewischt werden.
Auch Wechselgeld stellt eine unterschätzte Übertragungsgefahr dar. Unglaublich viele Menschen fassen die kleinen Geldstücke und Scheine im Laufe eines Tages an. Noch schlimmer wird es, wenn die Kassiererin die Münzen per Hand samt Viren von Mensch zu Mensch reicht. Auch wenn Experten die Ansteckungsgefahr hierzulande immer wieder herunterspielen, hat es sicherlich einen guten Grund, warum in Japan das Kleingeld in Automaten mit Heißluft auf 200 Grad erhitzt wird, bevor es im Geldautomaten den Besitzer wechselt.
Selbstverständlich sollten gerade in der Erkältungszeit auch keine Handtücher mehr gemeinsam benutzt werden. Verliebte dürfen sich allerdings weiter küssen, denn die Gefahr dadurch angesteckt zu werden, ist eher gering, da die Viren über den Speichel in den Magen gelangen und dort von der Magensäure abgetötet werden. Doch auch das ist natürlich nur die gerne in den Medien verbreitete graue Theorie, denn beim Küssen kommen sich leider auch die Nasen näher und auf eine schlimmstenfalls noch ausgetrocknete Nasenschleimhaut warten die Viren nur.
Deshalb ist die Erkältungsgefahr im warmen Wohnzimmer oder Büro auch viel größer, als draußen im nass kalten Wetter. Die Nasenschleimhäute trocknen durch die Heizungsluft aus und die Viren bekommen so leichtes Spiel. Wer also den ganzen Tag im Büro sitzt, sollte sich mit einem Nasenspray, welches die Schleimhäute befeuchtet, behelfen.
Wer dagegen viel im Freien ist, hat dieses Problem zwar nicht, doch sollte auf entsprechend warme Kleidung geachtete werden. Auch wenn die Kälte nachweislich nicht für die Erkältung verantwortlich ist, so schwächt diese doch das Immunsystem und so schließt sich dann der Kreislauf. Denn mit einem geschwächten Immunsystem haben es die Viren viel leichter sich im Körper auszubreiten.
Wer sich also gesund und vitaminreich ernährt und regelmäßig Sport treibt, hat gute Karten mit seinem starken Immunsystem eine kleine Erkältung schnell abzuwehren. Dazu zählen auch die kleinen Angriffe der Viren durch Geldscheine, Haltegriffe und Türklinken.
Doch gerade in der heutigen, stressigen Zeit ist das für viele Menschen eben nicht so ohne weiteres gegeben.
Aber Vorsicht. Zu viel des Guten kann auch nach hinten losgehen. Wer es beim Sport übertreibt, ist anfällig. Denn gerade nach einer sehr harten Trainingseinheit ist das Immunsystem geschwächt und die Viren könnten zuschlagen. Dasselbe gilt für Stressgeplagte. Stress schädigt ebenfalls die Abwehrkräfte und der kleinste Nieser des Kollegen kann zu einer heftigen Erkältung führen. Also lieber regelmäßig entspannen und vor allem viel Schlafen.
Sauna und heiß-kalte Wechselduschen sind übrigens sehr gut für starke Abwehrkräfte, doch auch hier lauert eine echte Gefahr. Den meisten fällt das immer erst ein, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Wer schon angeschlagen ist, schwächt sich damit dann nur zusätzlich und erreicht das Gegenteil. Es ist ratsam, daher schon bei bester Gesundheit mit den Wechselduschen vorbeugend anzufangen.
 
 
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