Hygienewochen - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

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So macht Hygiene Kindern Spaß!

Geht es um Hygiene und Kinder gibt es leider eigentlich nur zwei Meinungen und die werden von beiden Lagern auch noch vehement verteidigt. Zum Einen sind da die Eltern, welche ihre Kinder nicht nur sprichwörtlich selbst  vom dreckigsten Boden essen lassen und die anderen, welche bewaffnet mit Hygienetüchern und Desinfektionsspray ihren Sprösslingen hinterherrennen. Doch was ist denn nun wirklich richtig?
Darüber geben die Hygiene Wochen vom 21.10. bis 22.11.2015 in der Elisabeth Apotheke auf der Leipziger Straße Antworten. Auf spielerische Weise, mit den lustigen Figuren „Schlurps“ und „Umpf“,  wird den Kleinen vermittelt, wann sie sich die Hände waschen müssen und vor allem wieso? Denn für Kinder ist das nicht immer klar. Sehen die Hände sauber aus, ist es schwer ihnen zu vermitteln, dass sie dennoch gewaschen werden müssen. Bakterien und Viren sind für Kinder nicht sichtbar und somit auch nicht real. 
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Doch es gibt sie. Millionenfach leben sie auf Fußböden, Türklinken, Klettergerüsten und allem was Kinder so den lieben langen Tag anfassen. Nicht alle sind schlimm, aber einige könnten eben auch Krankheiten übertragen. Sein Kind deshalb völlig steril aufzuziehen und jeglichen Kontakt mit Bakterien vermeiden, kann aber auch nicht die Lösung sein. Das würde dazu führen, dass das Immunsystem schwächelt, denn es konnte quasi nie den Ernstfall trainieren.
Dies ist auch das Hauptargument der „Dreck macht Fett“-Fraktion. Doch auch die Verfechter dieser Theorie befinden sich weitgehend im Irrtum. Nicht alle Bakterien machen fett, viele eben auch einfach nur krank, egal wie vorbereitet das kindliche Immunsystem war.
Während der Hygienewochen werden auch gleich noch ein paar weitere Vorurteile beiseite geschafft. So hält sich beispielsweise ziemlich hartnäckig die Meinung, Kinder sollten beim Husten die Hand vor den Mund halten. Doch heute wissen wir, beim Händeschütteln werden enorm viele Krankheitserreger übertragen. Und wie viele sind das wohl auf der Hand, wenn diese gerade einem Hustenreiz ausgesetzt war? Niesen und Husten sollten (nicht nur Kinder) daher lieber in die Armbeuge.
Oder nehmen wir das gute alte Stofftaschentuch. Noch immer benutzen es viele Menschen, teils aus gut gemeinten ökologischen Überzeugungen. Dabei ist der Stoff jedoch meist viel zu dünn und die Viren gelangen auf die Handfläche. Ein einfaches Papiertaschentuch, welches nach dem Benutzen weggeworfen wird, reduziert dagegen die Übertragungsgefahr enorm.
Und wie steht es eigentlich mit dem Kontakt zu Haustieren? Machen die wirklich krank? Natürlich nicht! Es ist längst bewiesen, dass ein früher Kontakt zu Tieren vor Allergien schützen kann und sogar das Immunsystem stärkt.
Die ersten 20 Kinder, welche während der Hygienewochen vom 12.10. bis 22. 11. in die Elisabeth Apotheke kommen, erhalten ein Mitmachbuch mit dem Bakterium Schlurps und seinem fiesen Gegenspieler Umpf, sowie einen Bakterienstempel geschenkt. Mit diesem sehen die Kinder, ob sie die Hände wirklich gründlich gewaschen haben. So macht Hygiene garantiert Spaß!
Doch die Aktion richtet sich nicht nur an die Kinder, sondern natürlich auch an deren Eltern. Ziel ist es, der einen Fraktion ein wenig die Angst zu nehmen und zu vermitteln, das ein bisschen Dreck garantiert nicht schaden wird und zugleich das andere Lager dafür zu sensibilisieren, dass gerade in der Erkältungszeit ein paar Grundregeln in Sachen Hygiene auch ganz sinnvoll sind. 
 
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