Hexenschuss - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

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Was tun, wenn die Hexe geschossen hat

Fast jeden wird es statistisch gesehen treffen, denn ca. 90% aller Erwachsenen haben mindestens einmal im Leben einen Hexenschuss. Lumbago nennen das die Mediziner, wenn die Hexe wie aus dem Nichts in den Rücken schießt. Wer betroffen ist, kann sich von einem auf den anderen Moment kaum noch bewegen. Hilfe die Bandscheibe!- ist eine oftmals verbreitete Reaktion. Doch diejenigen können schnell beruhigt werden, die Bandscheibe ist in den seltensten Fällen an Schmerzen in der Lendenwirbelsäule schuld.
Auch wenn ein sich wie Ameisen anfühlendes Kribbeln samt Ausstrahlung in die Beine natürlich gefährlich anhört, sind es doch oftmals nur die Begleiterscheinungen des Hexenschusses. Bei diesem reagieren die Muskeln rund um die Lendenwirbelsäule und verkrampfen, machen zu. Das reizt die Nerven, welche wiederum die Wirbelsäule versorgen. Höllische Schmerzen sind die Folge.
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Was tun?
Die meisten Menschen nehmen automatische eine Schonhaltung ein. Ob nun bewusst oder unbewusst, weil es gar nicht anders geht, entsteht ein nicht hilfreicher Kreislauf, denn diese Schonhaltung führt automatisch zu den nächsten Schmerzen. Gut an diesem Lumbago ist im Grunde nur eins, er geht ganz von alleine wieder weg. Zumindest verschwindet der Schmerz in den meisten Fällen nach ein paar Tagen wieder. Nämlich dann, wenn die Muskulatur wieder locker lässt. „Ein Arzt sollte dennoch aufgesucht werden, da niemand mit Sicherheit auf den ersten Blick sagen kann, ob es „nur“ ein Hexenschuss ist“, empfiehlt Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke in Dresden-Trachau. Mit Wärme und Massagen lässt sich der Schmerz etwas lindern. Dabei wird die Muskulatur besser durchblutet. Wer es gar nicht aushält, kann auch zu einem Schmerzmittel greifen. Was aber nicht hilft, ist lange bewegungslos zu verharren. Manch einer glaubt auch durch langes Liegen dem Schmerz zu entgehen, doch gerade damit wird es nur noch schlimmer.
Wenn ärztlich abgeklärt ist, dass keine andere Wirbelsäulenerkrankung vorliegt, wäre es besser so schnell wie möglich aus der Schonhaltung herauszukommen und die gewohnten Bewegungen aus zu führen.
 
Was ist der Grund?
Ganz oft ist der Grund für den Hexenschuss in einer vernachlässigten Rückenmuskulatur zu suchen. Die Hexe schießt ganz oft beim Bücken, beim Wiederaufrichten, beim Heben oder Drehen. Weitere Ursachen sind auch in Infekten, Stress, Unterkühlung und Alkohol zu suchen. Dies beeinträchtigt nämlich ebenfalls die Muskulatur negativ. Wer zukünftig einen Hexenschuss vermeiden will, sollte daher schnellst möglich mit regelmäßiger Bewegung und moderatem Training der Rückenmuskulatur anfangen. Doch auch regelmäßige Entspannungsübungen können dem Rücken gut tun, denn dadurch wird Stress verringert, welcher eben auch keinen guten Einfluss auf die Rückenmuskulatur hat. 
 
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