Thema Grippe - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aktuelles > Archiv
Erkältung oder Grippe?

Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal gesagt „Ich glaub ich hab ne Grippe“? Die Grippe dient im alltäglichen Sprachgebrauch als Synonym für alle möglichen Erkältungskrankheiten, doch eine Erkältung ist keine Grippe. Während Erkältungen von bis zu 200 verschiedenen Viren ausgelöst werden können und meistens völlig harmlos verlaufen, wird die Grippe vom Influenza Virus ausgelöst und mit diesem ist nicht zu spaßen.
Und obwohl die Möglichkeit besteht, sich dagegen impfen zu lassen, ist vor allem in Deutschland die Bereitschaft dazu eher gering. Dabei erkrankten allein in der letzten Saison über 40.000 Menschen an der Grippe, allein in Deutschland. Viele überlebten es nicht. Durchschnittlich sterben zwischen 8.000 und 12.000 Menschen an den Folgen des Influenza Virus. Das sind doppelt so viele Menschen, wie bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. 
ArtikelbildKW4715
Besonders gefährlich sind die Nebenerkrankungen, welche mit der Grippe einhergehen können, wie beispielsweise eine bakterielle Lungenentzündung. Gefährdet sind dabei besonders ältere Menschen und Patienten mit diversen Vorerkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs.
Die beste Zeit sich impfen zu lassen, ist zwischen Oktober und November. Bis der Impfschutz wirkt, vergehen nach der Impfung ca. zwei Wochen. Während eine „normale“ Erkältung sich meist über ein paar Tage durch Kratzen im Hals, Abgeschlagenheit, stärker werdenden Schnupfen oder Husten ankündigt, schlägt die Grippe überfallartig zu.
Plötzlich auftretendes hohes Fieber, Kopf und Gliederschmerzen sollten als Alarmzeichen betrachtet werden. Der Gang zum Arzt ist sehr ratsam. Ein weiteres Indiz, ist der oftmals fehlende oder nur leicht ausgeprägte Schnupfen.
Die meisten Erkältungen gehen dagegen mit ziemlichen Schnupfennasen einher. „Bei Erkältungen kommt es seltener zu sehr hohem Fieber. Wer über 39 Grad Temperatur hat, sollte deshalb vorsichtshalber immer einen Arzt aufsuchen“, bestätigt Apothekerin Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke Dresden-Trachau. Nach dem Auftreten der ersten Symptome können antivirale Medikamente, wie Neuraminidase-Hemmer, den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Diese sollten allerdings in den ersten 48h nach Ausbruch der Grippe eingenommen werden.
Bei einem normalen Verlauf der Erkrankung kann diese aber auch mit viel Bettruhe nach ein paar Tagen überstanden sein. Ein Risiko besteht aber immer. Deshalb ist der Piks in den Arm zu empfehlen, auch wenn selbst Experten noch drüber streiten. Doch da geht es eher um die Art des Impfstoffes, als um die allgemeine Notwenigkeit der Grippeschutzimpfung für die Risikogruppen.
 
Besucherzaehler
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü