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Was tun, wenn die Sonne sticht?

Er macht sich nicht gleich bemerkbar, dann aber möglicherweise umso heftiger:
der Sonnenstich.
Erst nach einigen Stunden zeigen sich seine typischen Symptome, wie etwa Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, ein gerötetes Haupt. Dazu können Nackenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Diese Beschwerden entstehen beim längeren Aufenthalt unter direkter Sonnenbestrahlung, ohne dass Kopf und Nacken geschützt werden. Der Sonnenstich (Insolation, Heliosis) wird daher als Hitzeschaden definiert.
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Selten treten schwere Fälle auf, die mit Bewusstlosigkeit und Kreislaufkollaps einhergehen können. Im Gegensatz etwa zu den Folgen eines Hitzschlags bleibt die Körpertemperatur eines Betroffenen mit Sonnenstich zumeist im Normbereich. Zwar fühlt sich der Kopf heiß an, der Körper hat aber keine erhöhte Temperatur. Nur bei Kindern mit Sonnenstich tritt bisweilen Fieber auf.
Die Jüngsten sind mit ihren wenigen Haaren auf dem Kopf besonders empfindlich gegenüber starkem Sonnenlicht. Ältere Menschen oder solche mit einer Kurzhaarfrisur gelten gleichfalls häufig als Kandidaten für einen Sonnenstich. Bei Kleinkindern kommt hinzu, dass ihre noch sehr dünne Schädeldecke wenig Schutz gegen zu viel Sonne bietet. Deshalb ist eine helle Kappe auf dem Kopf immer und für alle ein gutes Mittel, einem Sonnenstich vorzubeugen. Selbstverständlich sollte sich generell kein Mensch über mehrere Stunden ungeschützt dem direkten Sonnenlicht aussetzen, schon gar nicht während der Mittagshitze.
Die Auslöser eines Sonnenstichs sind nach dem heutigen Erkenntnisstand der Wissenschaft die langwelligen, infraroten Wärmestrahlen der Sonne. Sie können im Gegensatz zu den ultravioletten Strahlen, welche die Bräunung oder einen Sonnenbrand herbeiführen, den Schädelknochen durchdringen. Bei entsprechender Intensität und Dauer führen diese Strahlungen zur Überhitzung des Kopfes. In Folge können sich die Blutgefäße in der Hirnhaut erweitern, oder es bildet sich ein Hirnödem aus, eine Flüssigkeitsansammlung im Hirngewebe. Diese vermag, allerdings in äußerst seltenen Fällen, die Hirnzellen zu schädigen.
Je früher deshalb auf einen wahrscheinlichen Sonnenstich reagiert wird, desto besser. Zunächst empfiehlt sich das Aufsuchen eines schattigen Plätzchens. Wer sich nicht wohlfühlt, der legt sich dort am besten etwas hin, Kopf und Oberkörper leicht hochgelagert. Feuchte, kühle Tücher oder Kompressen können Kopf und Nacken etwas Erfrischung bringen. Wenn sich der Zustand dann nicht nach ein paar Minuten bessert, müsste ein Arzt gerufen werden. Bis dieser eintrifft, sollte der Betroffene überwacht und notfalls beruhigt werden. Wird bis auf Weiteres die Sonne gemieden, verschwinden alle Beschwerden nach höchstens zwei, drei Tagen.
Das Risiko eines Sonnenstichs ist oft auch von den konkreten Umgebungsfaktoren abhängig und wird nicht immer sofort wahrgenommen. Längeres Wandern im Gebirge zum Beispiel geht mit dem Empfinden von relativer Kühle einher, obwohl die Sonne brennt. Ähnliche Gefahren lauern bei langen Autofahrten und dem Baden am Meer oder See. Immer wieder einmal eine Pause einlegen, empfiehlt sich auch beim Sporttreiben in der Sommersonne.
 
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