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Vorsicht Sonne! So schützen Sie Ihre Kinder richtig!

Auch wenn der kalendarische Sommeranfang gewaltig ins Wasser fiel, dieses Jahr gab es schon so einige warme Sonnentage. Und egal wie der Sommer 2015 auch werden wird, eines ist sicher, es wird wenigstens ein paar brutal heiße Sommertage geben und sei es für den einen oder anderen in fernen Urlaubsregionen. Dass man sich an diesen Tagen vor der Sonne schützen muss, ist bei den meisten Menschen inzwischen angekommen, doch auch an den etwas bewölkteren Sommertagen ist Sonnenschutz absolute Pflicht. Vor allem für Kinder und insbesondere nochmal für Kleinkinder und Babys!
Im Gegensatz zur Erwachsenenhaut hat sich bei Kindern der Eigenschutz der Haut noch nicht ausreichend aufgebaut. Was auch für Erwachsene kein Freibrief ist um ungeschützt ein Sonnenbad zu nehmen, kann bei Kindern schlimme Sonnenbrände verursachen. Wie heute jeder wissen sollte, ist es aber nicht nur der schmerzhafte Sonnenbrand, welcher den Eltern Sorgen machen muss. Mit jedem ungeschützten längerem Sonnenbad steigt natürlich das Hautkrebsrisiko an. Da Kinder nun einmal besonders viel herum toben und nicht den ganzen Urlaub unter einem Sonnenschirm verbringen werden, müssen sie besonders geschützt werden.
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Ideal für Kinder ist luftige und bequeme Kleidung, welche möglichst ganz viel Haut bedeckt. Schattige Plätze und das Vermeiden der Mittagssonne sind ein paar Ratschläge, welche gut gemeint, aber gerade im Urlaub nicht immer so einfach umzusetzen sind. Umso wichtiger ist ein Sonnenschutzmittel mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Die Kinder sollten vor allem im Urlaub schon früh damit richtig gut eingeschmiert werden. „Ideal wären ca. 30 Minuten vor dem rausgehen in die Sonne“, empfiehlt die Apothekerin Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke.
Regelmäßig vor allem nach dem Planschen im Pool oder See sollte die Haut nachbehandelt werden. „Auch wenn das Sonnenschutzmittel wasserfest sein soll, empfiehlt es sich nochmal nach zu cremen“, so die Apothekerin, denn auch beim Spielen im Sand reibt sich die Creme einfach ab. Aber sie warnt auch davor es all zu sehr zu übertreiben. „Für die Vitamin D-Bildung ist die Sonne wichtig. Gesicht, Hände und Arme dürfen also auch mal ganz kurz ohne Sonnenschutz auskommen.“
Wie lange das sein darf, dafür gibt es keine festen Vorgaben. In der Regel empfehlen Experten nicht länger als  zwei-, dreimal die Woche ungefähr die Hälfte der Zeit bis es einen Sonnenbrand geben würde, die Haut der puren Sonne auszusetzen. Das reicht auf jeden Fall um einen Vitamin D-Mangel vorzubeugen.
Sonnenschutz bleibt aber die Regel von der Ausnahme. Mit diesem sollten Neugeborene jedoch nicht eingecremt werden. Das wäre einfach für die Babyhaut nicht gut. Neugeborene müssen das erste Lebensjahr zwingend im Schatten bleiben und dürfen keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
Kleinkinder sollten dagegen am ganzen Körper eingecremt  werden, denn natürlich lässt auch die Kleidung UV-Strahlen durch. Im Handel gibt es inzwischen aber auch ein reichliches Sortiment an UV-Schutzkleidung. Wer diese kauft, sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass die T-Shirts, Hosen und Hemden dem  "UV-Standard 801" entsprechen und der UV-Schutzfaktor (UPF) sollte mindestens 30 betragen.
Da vor allem Ohren, Nacken und Gesicht besonders sonnenbrandgefährdet sind, ist zumindest eine Mütze - idealerweise ein Sonnenhut - sehr zu empfehlen. Dieser schützt bei zu langer Sonneneinwirkung zeitgleich vor einem Sonnenstich.
Welches das richtige Sonnenschutzmittel ist, muss letztlich jeder für sich selber entscheiden. Es gibt Sprays, Cremes, Gels und Lotions. Wichtig ist, dass für Kinder mindestens ein Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 20 verwendet wird, welches sowohl UV A- und UV B-Strahlung blockt. „Für Kinder empfehle ich zudem Cremes und Lotions, denn diese trocknen die Haut weniger aus, als Gele“, rät die Apothekerin Frau Kleine-Natrop.
Und was, wenn das Kind sich doch einen Sonnenbrand geholt hat? Hier kommt es auf die Schwere der Verbrennung an. Eine kleine Rötung kann natürlich selber mit diversen Hausmitteln oder Cremes aus der Apotheke behandelt werden. „Ich empfehle da Gels oder Lotionen mit Panthenol. Bei stärkeren Verbrennungen ein Hydrocortisongel. Die erhalten Sie je nach Dosierung rezeptfrei in der Apotheke“, rät Frau Kleine-Natrop.
Bei schwereren Sonnenbränden mit Bläschenbildung empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen. Insbesondere sollte dies getan werden, wenn  Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Fieber und Schüttelfrost sowie Nackensteifigkeit auftreten. Sonnenbrände von Babys und Kleinkindern sollten immer einem Arzt vorgestellt werden.
 
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