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Der Kampf mit dem Krampf
 
Auf einmal geht es nicht mehr weiter, obwohl der restliche Körper noch will, und selbst wenn man alle Kräfte bündelt, möchte der Muskel nicht mehr mitmachen. Ein plötzlicher Schmerz in der Wade und das Bein ist wie lahmgelegt. Der Muskel macht sozusagen zu. Dieses Problem kennen viele Menschen, die regelmäßig Sport machen. Ein Krampf tritt zwar zumeist im Bereich der Beinmuskulatur auf, kann aber prinzipiell überall dort entstehen, wo Muskulatur vorhanden.
Was sind Muskelkrämpfe?

Ein Muskelkrampf ist eine abrupte und vorübergehende, dabei aber sehr schmerzhafte Muskelkontraktion, durch die der Muskel fortan für gewisse Zeit blockiert ist. Diese Blockade kann durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden.
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Wann treten Muskelkrämpfe auf?

Die meisten Muskelkrämpfe treffen sportlich aktive Menschen während der Belastungsphase, doch auch auf der hauseigenen Couch ist man vor Krämpfen nicht gefeit. Bei vielen Sportlern macht sich die Überbelastung der Muskeln erst Stunden nach dem Sport bemerkbar, wenn sie ihren Körper schon längst wieder ruhen lassen.
Oftmals ereilen Muskelkrämpfe aber auch die Muskulatur von sportlich eher inaktiven Personen, die in einer speziellen Körperbelastung ungeübt sind. Wer nicht oft schwimmt, erleidet beim Schwimmen viel schneller einen Krampf als jemand, der im Schwimmen geübt ist. Bei neuen Bewegungsformen muss sich die Muskulatur schnell anpassen. Schafft sie das nicht, äußert sich das in einer muskulären Überforderung und schließlich in einem Krampf.
Muskelkrämpfe können andererseits auch als Konsequenz von übermäßigem Training und übertriebener Belastung auftreten.

Ursachen und Diagnostik

Krämpfe während einer Belastung sind oftmals eine Mangelerscheinung. Der Körper benötigt einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt. Besonders wichtig bei sportlicher Belastung sind die Substanzen Magnesium und Calcium. Diese werden im Rahmen körperlicher Belastung für den Stoffwechsel herangezogen und auch als Begleiterscheinung über den Schweiß ausgeschieden.
Dementsprechend begünstigt starkes Schwitzen während der körperlichen Aktivität die Häufigkeit von Muskelkrämpfen. Auch der Einfluss von Drogen und Alkohol kann den Magnesiumgehalt im Körper beeinträchtigen und diesen für Muskelkrämpfe empfänglicher machen.
Zusätzlich zu diesen herkömmlichen Ursachen kommt eine Reihe von Erkrankungen, bei denen Muskelkrämpfe symptomatisch auftreten. Zu solchen Erkrankungen zählen unter anderem Durchblutungsstörungen, Polyneuropathien oder, bei sogenannten Koliken im Magen-Darm-Bereich, Morbus Crohn, Blinddarmentzündung oder Nierensteine. Selbst eine Bauchhöhlenschwangerschaft kann für krampfartige Schmerzen sorgen.

Prophylaxe von Muskelkrämpfen

Eine prophylaktische Maßnahme für Muskelkrämpfe besteht in einer gesunden Ernährung. Magnesium wird größtenteils über die Nahrung eingenommen. Dementsprechend wichtig sind Speisen und Getränke, die den Magnesiumhaushalt decken. Vor allem Obst beinhaltet eine Menge Magnesium. Darüber hinaus sollte der Nikotin- und Alkoholkonsum eingeschränkt werden. Sollte der Magnesiumbedarf durch die Nahrung nicht abgedeckt werden können, gibt es in der Elisabeth Apotheke Dresden-Trachau Nahrungsergänzungspräparate, die dem Körper Magnesium zuführen.
Bei seriellem oder gar chronischem Auftreten von Muskelkrämpfen ohne sportlichen Zusammenhang ist es unbedingt notwendig, einen Arzt zu konsultieren. Es handelt sich hierbei höchstwahrscheinlich um eine Begleiterscheinung einer latenten Erkrankung.
 
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