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Insektenstiche - was hilft schnell und effektiv?

Sommerzeit bedeutet leider auch immer Insektenzeit. Egal ob Mücken, Bremsen, Bienen, Wespen, Hornissen - wer trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von einem Insekt gestochen wurde, sollte möglichst schnell reagieren. Doch was hilft am besten bei Insektenstichen?

Geeignete Cremes und Gele bei Insektenstichen

Bei einem Wespen-, Bienen- oder Hornissenstich, sollte den Stachel möglichst schnell mit einer Pinzette entfernt und die Stichstelle im Anschluss mit kaltem Wasser oder Eis circa zehn Minuten lang gekühlt werden. Dadurch kann die Schwellung reduziert werden.
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Nach einem Stich können starke Schmerzen auftreten, die zum Teil einige Tage lang anhalten. Das Jucken und Brennen kann mit einem geeigneten Gel mit Antihistaminika gelindert werden. Hydrocortisonhaltige Salben und Cremes helfen zudem gegen eine starke Schwellung, intensive Schmerzen und die Entzündung.

Welche Hausmittel helfen gegen Insektenstiche?
Es gibt verschiedene Hausmittel, die sich gut gegen Insektenstiche bewährt haben und die Beschwerden lindern. Dazu gehören:

Kühlen
Das Kühlen der Einstichstelle kann beispielsweise mit Eiswürfeln oder Kaltkompressen aus der Apotheke erfolgen. Damit können die Entzündungsreaktion, die Schwellung und der Juckreiz gelindert werden. Eiskalte Gegenstände dürfen allerdings nie direkt auf die Haut gelegt werden, da sonst Erfrierungen möglich sind. Eiswürfel sollten deshalb vorher in ein Handtuch gewickelt und anschließend für etwa zehn Minuten auf die Einstichstelle gelegt werden.

Kalte Umschläge mit Essigwasser
Diese Umschläge sind ebenso ein beliebtes Hausmittel bei Insektenstichen. Hierfür werden ein Teil Essig mit zwei Teilen Wasser vermischt. Auch das hemmt die Entzündung und lindert den Juckreiz.

Zitronensaft, aufgeschnittene Zwiebeln und Gurkenscheiben
Mit diesen Lebensmitteln kann die Einstichstelle eingerieben werden. Es führt zu einer Kühlung und Linderung des Juckreizes.

Hausmittel aus der Natur
Die Natur hält Heilpflanzen bereit, die bei einem Insektenstich verwendet werden können, beispielsweise der Spitzwegerich. Wird der Spitzwegerichsaft auf den Stich aufgetragen, trägt er zur Linderung der Entzündung und des Juckreizes bei. Der Saft entsteht, wenn die Blätter leicht gerieben, gerollt oder gedrückt werden. Weitere heilende Pflanzen sind bei Insektenstichen Arnika und Lavendel.

Achtung bei einer Insektenstichallergie
Insektenstiche jucken, brennen oder schmerzen zwar, sind ansonsten aber meist harmlos. Anders verhält es sich, wenn eine allergische Reaktion auf Insektenstiche vorliegt, wobei Wespenstiche das größte allergene Potenzial haben, doch auch Bienen-, Hornissen- und Hummelstiche können eine allergische Reaktion auslösen. Für Allergiker kann ein Insektenstich lebensgefährlich werden. Daher ist es wichtig, dass sofort ein Arzt aufgesucht wird, wenn nach dem Stich eine starke Schwellung auftritt, insbesondere im Gesicht oder Mund. Werden zusätzlich ein Hautausschlag, eine Atemnot, Schwindelgefühle oder ein Herzklopfen festgestellt, muss der Notarzt gerufen werden, da ein anaphylaktischer Schock vorliegen kann.

Fazit
Insektenstiche können vorgebeugt werden, wenn in der Nähe der Insekten wie Bienen, Wespen oder Hornissen keine hastigen Bewegungen gemacht werden. Auch das Schlagen nach ihnen ist zu vermeiden, da sie dann eher stechen, insbesondere Wespen. Süße Getränke und Speisen sollten abgedeckt werden. Auch das Auftragen eines Mückenschutzmittels im Vorfeld kann hilfreich sein.
 
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