Heuschnupfen im August - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

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Sommer, Sonne, Pollenalarm: Heuschnupfen im August

Alle Jahre wieder... begrüßen wir den August mit seinen warmen Temperaturen, grünen Wiesen und blühenden Gräsern. Diese zeigen sich nun in ihrer vollen Pracht. Allergiker können sich allerdings nur schwer daran erfreuen. Denn jede Reise oder jeder Ausflug ins Grüne wird „dank“ des Pollenflugs zu einer Qual.
Wer sich ab diesem Jahr zum ersten Mal zu den Leidenden zählt, glaubt vielleicht, dass der Pollenflug seinen Höhepunkt nur im Frühjahr hat. Die erfahrenen Allergiker wissen es da besser: Die Pollen wirbeln noch bis in den späten Herbst hinein in der Luft herum. Und der Monat August gehört in Sachen Pollenflug zweifellos noch zur Hochsaison. Jetzt verblühen viele heimische Bäume wie Birke, Hasel und Erle. Wer nur auf die Pollen dieser Bäume allergisch reagiert, kann buchstäblich aufatmen.
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Ein Großteil der Allergiker muss jedoch weiterhin leiden. Denn viele Kräuterarten, Gräser und Sträucher beginnen erst jetzt zu blühen. Der Spitzwegerich, Althochdeutsch für „Wegkönig“, wird im August seinem Namen gerecht. Die Pollen dieses Krauts sind das Allergen schlechthin und sorgten bei vielen Allergikern für eine verstopfte Nase, heftige Niesattacken, Juckreiz und brennende Augen. Da die Pflanze ein Kraut ist, verbreitet sie sich besonders schnell und gut. Inzwischen begegnet man ihr weltweit am Wegrand sowie auf Wiesen und Äckern.
Im August tragen neben dem Spitzwegerich noch weitere Pflanzen zum Leid der Allergiker bei. So haben der Sauerampfer, der Mais, das Glaskraut, der Beifuß, das Traubenkraut und die Brennnessel im August ihre Hauptblütezeit. Ob in Wäldern, auf Wiesen oder an den Straßenrändern – Allergiker müssen gut gewappnet sein, denn hier lauern die meisten Allergene. Der Beifuß und das Traubenkraut, auch Ambrosia genannt, sind sogar fast überall zu finden. Und kaum zu glauben: Zu den Gräsern, die sich nun in der Nachblüte befinden, zählen insgesamt mehr als 650 Gattungen, darunter auch alle Getreidesorten. Kein Wunder also, dass nahezu alle Allergiker im August noch unter Augenjucken und einer Schniefnase leiden. Und als ob die Vielzahl an Allergenen noch nicht genug wäre, so gibt es noch die sogenannte Kreuzallergie. Wer auf den Beifuß allergisch reagiert, verträgt oft auch keine Tomaten. Dabei fangen diese saftigen Vitaminbomben doch gerade im Spätsommer an zu reifen. Die Blütezeit der genannten Pflanzen kann jedoch von Jahr zu Jahr stark variieren, da diese von den Wetterbedingungen abhängt. Auch spielt die Region eine große Rolle für den Beginn und die Intenstität des Pollenflugs. Grundsätzlich gilt aber, dass die Blütezeit in Höhenlagen später einsetzt als in den tieferen Regionen.
Wer im August verreist und den Urlaub möglichst pollenfrei verbringen möchte, kann sich an den Pollenkalender orientieren. Dieser wird jedes Jahr auf Grundlage von klimatischen Prognosen neu erstellt. Pollen kann man zwar nicht gänzlich vermeiden – diese gibt es ja das ganze Jahr über. Mithilfe eines Pollenkalenders lässt sich jedoch ermitteln, welche Pollen in welchem Monat in welcher Region umherfliegen. So kann man die Urlaubszeit zumindest etwas pollenarmer gestalten.

 
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