Herpes im Sommer - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

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Herpes im Sommer
Ärgerlich und unangenehm – Herpes im Sommer

Endlich ist der Sommer da und der lang geplante Urlaub kann beginnen. Doch dann taucht ein Sommergast auf, der nicht willkommen ist, aber ebenfalls die Sonne liebt:
Der Herpes.
80-90% der Bevölkerung tragen den Herpes simplex Virus in sich. Die Herpesviren warten in den Nervenganglien auf eine Gelegenheit, um die Bläschen an der Lippe auftreten zu lassen. Sonne kommt ihnen dabei entgegen, denn auf eine intensive Sonneneinstrahlung reagieren Herpesviren mit erhöhter Aktivität.
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Eine hohe UV-Strahlung fährt das Immunsystem herunter. Die Herpesviren nutzen die Gelegenheit, sich an den Gesichtsnerven entlang in Richtung der Lippen auf den Weg zu machen. Dort dringen sie in eine Hautzelle ein und programmieren diese um. Die Herpesviren vermehren sich rasend schnell und erzeugen ein Spannungsgefühl und einen Juckreiz am Rand der Lippe. Bläschen entstehen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind und Millionen weiterer Herpesviren enthalten. Gefährlich ist das nicht und innerhalb von 10 bis 14 Tagen sind die Bläschen verkrustet und heilen ab.

Im Sommer zeigen die Herpesviren besonders gerne, was sie können. Für den Ausbruch von Herpes reichen ein geschwächtes Immunsystem in Verbindung mit Sonne und Stress vollkommen aus. Häufig führen bereits starke Emotionen dazu, dass der Herpes aktiv wird. Gegen den Herpes gibt es keinen Impfschutz. Wer diese Viren in sich trägt, bei dem bleiben sie das ganze Leben lang. Das Immunsystem ist nicht in der Lage, sie zu zerstören. Um sich vor einem Herpesausbruch zu schützen, muss das Immunsystem durch gesunde Ernährung, ausreichend Sport und regelmäßigen Schlaf gestärkt werden. Stress sollte unbedingt vermieden werden. Bei empfindlichen Menschen reicht ein Ekelerlebnis wie ein schmutziges Bad im Hotel aus, um Lippenbläschen zu bekommen.

Lange Sonnenbäder sind nicht zu empfehlen. Auf jeden Fall müssen die Lippen mit einem Sunblocker vor der Sonne geschützt werden. Herpesviren überleben bei Raumtemperatur länger als 48 Stunden. Deshalb sollte unbedingt darauf geachtet werden, nicht dasselbe Handtuch zu benutzen und eigenes Besteck und Gläser zu verwenden.

Hat der Herpes zugeschlagen, ist es wichtig, sofort bei den ersten Anzeichen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Damit kann zumindest die Ausbreitung der Viren gebremst werden. Empfehlenswert sind Herpes Salben. Diese enthalten vielmals Aciclovir. Das ist ein Virustatikum, das die Vermehrung von Herpes Viren hemmt. Ein akuter Herpes ist ansteckend. Deshalb werden die Salben am besten mit einem Wattestäbchen aufgetragen. Wer keine Salbe mit einem chemischen Wirkstoff verwenden möchte, kann den Herpes z.B. mit Teebaumöl oder einer Arnika Tinktur betupfen. Bei allen Mitteln werden die Herpes Bläschen ausgetrocknet.
„Aus meiner Sicht ist hier noch Melisse sehr zu empfehlen. Diese gibt es auch als Lippencreme gegen Herpes. Auch der Wirkstoff Docosanol wird erfolgreich eingesetzt. Er schirmt die gesunden Zellen ab und verhindert das Ausbreiten der Viren. Prophylaktisch kann man dem Immunsystem z.B. mit Zink und weiteren Spurenelementen, der Aminosäure Lysin und Vitaminen unter die Arme greifen“, rät Apothekerin Frau Kleine-Natrop von der Elisabeth Apotheke in Dresden-Trachau.
 
Auf Grund der Ansteckungsgefahr ist auch Küssen streng verboten. Auch das Kratzen an den Bläschen muss unterlassen werden. Sonst könnten Bakterien eindringen und eitrige Wundinfektionen hervorrufen.

 
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