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Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit
 
Zumindest astronomisch ist ab dem 20. März diesen Jahres Frühling. Und mit der neuen Jahreszeit beginnt für fast 70% der Deutschen auch die alljährliche Frühjahrsmüdigkeit. Sie fühlen sich müde und abgeschlagen. Und das ist nicht nur ein eingebildetes Gefühl, tatsächlich gibt es dieses Phänomen. Der Stoffwechsel- und Hormonhaushalt muss nämlich an die neuen Temperatur- und Lichtverhältnisse angepasst werden. Damit hat so mancher Körper eben mehr zu tun, als der andere.
Die genauen Ursachen sind nicht restlos geklärt. Wahrscheinlich sorgt die wärmere Luft für erweiterte Blutgefäße und eine Abnahme des Blutdrucks. Ebenso soll im Blut noch eine Menge des Schlafhormons Melatonin vorhanden sein. Die gute Nachricht: Die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet von ganz alleine. Zum einen wird natürlich durch die steigende Lichtintensität vermehrt Serotonin und Dopamin ausgeschüttet, welche dem Melatonin entgegenwirken. Zum anderen gewöhnt sich auch der Kreislauf recht schnell an die neuen Bedingungen.
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Dabei kann man selber etwas mithelfen. Der größte Fehler wäre dem Gefühl nachzugeben und sich die Decke über den Kopf zu ziehen, um weiter zu schlafen. Der richtige Weg wäre genau das Gegenteil. Mit den ersten Sonnenstrahlen aufzustehen ist besser, denn je länger der Lichteinfluss am Tag ist, desto höher ist auch der Serotoninspiegel und umso schneller ist die Müdigkeit vorbei.
Raus an die frische Luft und Sport treiben, ist ebenfalls ein gutes Mittel. Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt. Das macht übrigens auch gleich früh nach dem Aufstehen Sinn. Ein paar leichte Kniebeuge, ein bisschen in der Luft mit den Beinen Rad fahren und schon kommt der Kreislauf in Schwung.
Wer sich jetzt noch ein paar Minuten ans offene Fenster stellt um eine Portion Sauerstoff zu tanken, kommt garantiert gut in den Tag.
Viel zu trinken ist ein allgemein gültiger Ratschlag, welcher auch gegen die Frühjahrsmüdigkeit hilft. Das Blut des Menschen besteht nun einmal hauptsächlich aus Wasser und wird dieses dadurch verdünnt, kann dem leicht sinkenden Blutdruck wieder entgegengewirkt werden. Dabei spielt nicht nur Wasser eine große Rolle. Viele Menschen schwören auf Kräutertees aus getrockneten Brennnesseln, Löwenzahn und Birkenblättern. Diese Mischung soll den Stoffwechsel, sowie die Nieren- und Darmfunktion anregen. Empfohlen wird dabei eine zweiwöchige Teekur, in welcher ca. ein Liter dieser Teemischung täglich getrunken werden soll.
Ein weiteres Problem des Frühlings sind die noch stark wechselnden Temperaturen. Oft ist es früh noch ziemlich frisch, während es in der Mittagssonne schon sommerlich warm ist. Auch das macht dem Körper zu schaffen. Wer rechtzeitig mit Wechselduschen oder Saunabesuchen seinen Körper an die Temperaturschwankungen gewöhnt hat, der hat dabei gut lachen.
Bedingt durch die Hormonumstellung benötigt der Körper außerdem noch mehr Vitamine und Proteine. Deshalb ist eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse wichtig. Mehrere kleine Portionen sind in dieser Phase auch besser, als sich den Bauch voll zu schlagen.
Das Wichtigste ist und bleibt jedoch die mentale Einstellung. Wer seinem inneren Schweinehund nachgibt, wird entsprechend länger mit der Umstellung zu tun haben. Wer dagegen an etwas Positives denkt und anfängt, die ersten Sonnenstrahlen einfach zu genießen, wird viel unbeschwerter in den Frühling starten können.
Und bei aller Frühjahrsmüdigkeit warten dann ja noch die viel geprießenen Frühlingsgefühle. Durch die vermehrte Hormonausschüttung wandelt sich die Stimmung recht schnell und aus Müdigkeit entsteht bei vielen sogar eine leichte Euphorie.
 
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