eingeschlafene Gliedmaßen - Elisabeth Apotheke Dresden - jetzt aktuell Thema Grippeschutzimpfung

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Warum Gliedmaßen einschlafen

Erst kribbelt es nur ganz leicht, dann wird es stärker und irgendwann ist es wie, als wären die Hände oder Füße taub. Wenn Gliedmaßen einschlafen, muss das nichts Ernstes sein. Meist passiert das, wenn man lange in einer bestimmten Haltung gesessen oder vielleicht gar Nachts lange auf einem Arm gelegen hat. Der Grund ist in den häufigsten Fällen eine gestörte Nervenleitung, die wahrscheinlich nur eingeklemmt war und deshalb nicht mehr mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wurde.
Ein bisschen Bewegung und schon wacht Hand oder Fuß wieder auf, das Taubheitsgefühl lässt nach. Doch wenn es häufiger vorkommt, könnte durchaus auch eine ernstere Erkrankung dahinter stecken. Vor allem wenn das Kribbeln längere Zeit nicht nachlässt. Normalerweise ist dieses unangenehme Kribbeln ein Warnsignal des Nervs an das Gehirn. Dieser soll die Betroffenen dazu bringen sich zu bewegen und den Nerv zu befreien.
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Wenn eben dieses Kribbeln aber noch viel länger anhält oder diesem keine unmittelbare Ursache, wie eine falsche Sitzhaltung oder Ähnliches zugeordnet werden kann, wäre es durchaus ratsam einmal den Arzt aufzusuchen. Auch Menschen die sich dem „Einschlafen“ der Gliedmaßen häufig ausgesetzt sehen, sollten da den Arzt einen Blick darauf werfen lassen.
Es könnten so einige Krankheiten dahinterstecken. Von einem Karpaltunnelsyndrom, bei welchem die Finger betroffen sind, weil der Mittelnerv am Handgelenk eingeengt ist, über Migräne, Multiple Sklerose bis hin zu einem Bandscheibenvorfall oder einer Nervenkrankheit, wie der Polyneuropathie  ist vieles möglich.
Letztere wird wiederum häufig durch Diabetes ausgelöst und deshalb ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Der wird die Betroffenen zum richtigen Facharzt und bei Bedarf auch zum Neurologen überweisen um eventuelle Nervenschädigungen abzuklären.
Stellen sich zu dem Kribbeln und Taubheitsgefühl allerdings noch eine halbseitige Lähmungserscheinungen ein, besteht der Verdacht eines Schlaganfalls. Hier muss der Notarzt dringend gerufen werden. Ein Warnhinweis dafür sind oft Sprachstörungen oder die Unfähigkeit etwas zu greifen.
 
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